Kultur

Die laotische Kultur ist eng mit der Religion verknüpft. Ähnlich wie seine Nachbarn ist Laos stark durch die indische Kunst und den Buddhismus geprägt. Die buddhistischen Tempel bildeten früher in jedem Dorf das geistige Zentrum. Bäuerliches Leben war bestimmt von der Religion und richtete sich nach dem buddhistischen Kalender.

Allen voran Luang Prabang und Vientiane weisen eine immense Dichte an traditioneller buddhistischer Kunst und Architektur auf. Der Königspalast in Luang Prabang und der That-Luang-Stupa in Vientiane sind die berühmtesten Bauwerke in Laos. Die berühmte "Emerald-Buddha-Statue" steht heute nicht mehr in Laos, sondern in Bangkok.
Die Bildhauerei sowie die Holzschnitzkunst sind eng mit der thailändischen Kunst verwandt.

In der Literatur konzentriert man sich vorwiegend auf die Übersetzung von religiösen Schriften und eine laotische Variante des indischen Ramayana-Epos.
Die laotischen Volksdichtungen verfasste man vorrangig zum Rezitieren. So werden Gedichte, Legenden, Lieder und Märchen bis in die heutige Zeit mündlich weitergetragen.

Der Gesang der Lao ist aufgrund der melodischen Tonsprache eng mit der laotischen Sprache verbunden. Sehr beliebt ist das so genannte "Mohlam", eine improvisierte Form des Wettsingens zwischen einem Mann und einer Frau.

Eines der bekanntesten laotischen Instrumente ist die Mundorgel (Khene). Sie besteht aus dünnen Bambusstreifen und wird als Soloinstrument oder auch zur Begleitung von Gesängen und Tänzen eingesetzt.

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